Zölibat

Hubert Wolf ist ein großartiger Autor, der selten enttäuscht. Zölibat ist keine Ausnahme. Lesen Sie das Buch Zölibat auf unserer Website im PDF-, ePUB- oder MOBI-Format.
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BESCHREIBUNG

Der Zölibat verpflichtet katholische Priester zur Ehelosigkeit. Trotz sexuellem Missbrauch durch Priester wird er bis heute als ein Grundpfeiler der Kirche verteidigt. Hubert Wolf zeigt dagegen, dass der Zölibat gar nicht so alt ist und es heute bereits verheiratete Priester gibt. Er hinterfragt die diversen Begründungen und findet gute Gründe dafür, den Zölibat endlich abzuschaffen. Sein kirchenhistorisch profunder, glasklar argumentierender Weckruf sollte auch im Vatikan gehört werden. Die Ehelosigkeit der Priester wurde mit ihrer kultischen Reinheit begründet. Sie diente dem Schutz der Kirche vor Erbansprüchen legitimer Söhne und später zur Abgrenzung von den Protestanten. Noch von Johannes Paul II. wurde der Zölibat mit Verweis auf Jesus spirituell verklärt. Doch gehäufte Missbrauchsfälle lassen fragen, ob die priesterliche Ehelosigkeit immer heilsam ist. Hubert Wolf stellt die umstrittene Einrichtung rigoros auf den kirchenhistorischen Prüfstand. Er erklärt, wie es zum Zölibat kam, warum die alten Argumente nicht mehr ziehen und welche guten Gründe es heute dagegen gibt: Ausnahmen vom Zölibat haben sich bewährt, der Priestermangel könnte behoben und die Gefahr des Missbrauchs eingedämmt werden. In einem gibt Hubert Wolf den Fürsprechern des Zölibats allerdings recht: Mit seinem Wegfall könnte das klerikale System mit seiner Geringschätzung von «Laien» und Frauen insgesamt zur Disposition stehen. Und das wäre auch gut so.
INFORMATION

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM: 15.08.2019

AUTOR: Hubert Wolf

DATEIGRÖSSE: 2,21 MB

DATEINAME: Zölibat.pdf

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Zölibat als apostolische, biblisch belegbare Tradition: Papst Siricius war im 4. Jahrhundert neben Damasus und Innozenz Befürworter des Enthaltsamkeitszölibats. Foto: National Museum of Ancient Art, Lissabon Inhaltsverzeichnis: Der Zölibat und seine Voraussetzungen; Seit wann gibt es den Zölibat? Ein Rückblick ins erste Jahrhundert

Zölibat, vom lateinischen caelebs allein, unvermählt lebend, meint den Zustand der Ehelosigkeit sowie der geschlechtlichen Enthaltsamkeit.Der (oder das) Zölibat existiert in verschiedenen religiösen Traditionen, so z. B. im alten Judentum und bei den Essenern sowie bei Mönchen und Nonnen im Buddhismus und Hinduismus.

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